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Operationen

Sollte eine Operation notwendig sein, begleiten wir Sie ins Krankenhaus. Die ambulanten und stationären gynäkologischen Operationen werden unter Behandlung von Dr. Egbert Teichmann im Helios Albert-Schweitzer-Krankenhaus Northeim durchgeführt.

Gebärmutterspiegelung – Hysteroskopie
Abrasio – Ausschabung
Bei sich wiederholenden Blutungsstörungen, Zwischenblutungen oder im Ultraschall auffällig verdickter Gebärmutterschleimhaut kann es notwendig sein, eine Ausschabung der Gebärmutterhöhle vorzunehmen. Diese Ausschabung (Abrasio) wird häufig mit einer Spiegelung der Gebärmutter verbunden. Unter Sicht können dann auch sehr gezielt Schleimhautpolypen abgetragen oder in die Gebärmutterhöhle hineinragende Muskelknoten (Myome) „abgehobelt“ werden. Es ist auch möglich, die Gebärmutterschleimhaut nahezu vollständig abzutragen oder zu verschorfen, um immer wieder auftretende zu starke Regelblutungen zu unterdrücken.
Ausschabungen der Gebärmutterhöhle sind oft notwendig, wenn eine Schwangerschaft fehlgelaufen ist. Hier müssen oft verbliebene Reste des Mutterkuchengewebes entfernt werden. Ausschabungen werden in der Regel ambulant durchgeführt, das heißt die Patientin darf nach Freigabe durch die Narkoseärzte wieder nach Hause.

Diagnostische Bauchspiegelung – Laparoskopie
Bei vielen unklaren Beschwerdebildern im Bauch- und Beckenraum oder auch in der Abklärung einer ungewollten Kinderlosigkeit kann ein direkter Blick auf die inneren Organe erkenntnisbringend sein. Die Einführung eines Laparoskops – im Prinzip ein lichtleitender Glasstab mit aufgesetzter Kamera – erlaubt heute direkte Einblicke in das Innere des Menschen, ohne dass die Nachteile einer größeren Operation in Kauf genommen werden müssen. Durch Spezialinstrumente besteht dabei auch die Möglichkeit Proben für die feingewebliche oder mikrobiologische Untersuchung zu entnehmen.
Wir empfehlen immer dann eine diagnostische Bauchspiegelung (Laparoskopie), wenn wir mit anderen Untersuchungsmethoden wie Ultraschall oder Computertomogramm den Ursachen Ihrer Beschwerden nicht auf die Spur kommen. Dies kann z.B. bei chronischen Unterbauchschmerzen der Fall sein. Auch viele operative Eingriffe an den Beckenorganen können heute laparoskopisch durchgeführt werden. Die Folgenden werden von uns betreut:

Abtragen von Eierstockzysten – Ovarialzysten
Eine Zyste am Eierstock (Ovarialzyste) ist ein teilweise mit Flüssigkeit oder Gewebe gefüllter Hohlraum an den Eierstöcken.

Abtragen von Muskelknoten – Myomen
Ein Myom ist ein gutartiger Tumor, der sich aus Muskelzellen enzwickelt. Oft wird der Begriff Myom verallgemeinernd für das Gebärmuttermyom verwendet. Myome in der Gebärmutter sind die häufigsten gutartigen Tumoren bei Frauen. Sie sind an sich nicht gefährlich, können aber unangenehme Beschwerden und ernste Komplikationen verursachen.

Entfernung von Verwachsungen
Verwachsungen zählen mit zu den häufigsten Begleiterscheinungen nach einer Bauchoperation. Ein Restrisiko für ihre Entstehung besteht trotz bestmöglicher chirurgischer Technik und sorgfältiger gewebeschonender Operationsmethode (minimalinvasive Technik). Nicht alle Verwachsungen beeinträchtigen Gesundheit und Wohlbefinden, sie können jedoch oft der Grund für ungewollte Kinderlosigkeit, chronische Unterbauchschmerzen oder eine Verengung und Verstopfung des Darmes sein.
Nach chirurgischen Eingriffen in der Gebärmutter (z.B. Ausschabung oder Entfernung von Myomen), aber auch als Begleiterscheinung bei entzündlichen Unterleibserkrankungen, wie Endometriose, können Verwachsungen auftreten.

Sterilisationen
Die Sterilisation ist geeignet für Frauen, die definitiv mit der Familienplanung abgeschlossen haben bzw. für solche, die aus gesundheitlichen Gründen keine Kinder bekommen sollen. Des weiteren eignet sie sich für Frauen, für die keine andere Möglichkeit der Verhütung in Frage kommt. Über Vorteile und Risiken klären wir Sie in einem ausführlichen Beratungsgespräch gern auf.
Über eine Bauchspiegelung schafft sich der Frauenarzt Zugang zu den Eileitern, die entweder mit Hitze verschweißt (Elektrokoagulation), oder mit einem Clip abgeklemmt werden. So wird der Weg der Eizelle durch den Eileiter zur Gebärmutter blockiert und auch Samenzellen erreichen ihr Ziel nicht mehr. Der Eisprung findet weiterhin statt, das Ei gelangt dann in die Bauchhöhle und wird dort vom Körper problemlos abgebaut.

Behebung einer Belastungsinkontinenz
Charakteristisch für eine Belastungsinkontinenz ist der Urinverlust bei Druckerhöhung im Bauchraum. Der Urinverlust tritt besonders auf beim Husten, Lachen und Heben schwerer Lasten. Dieser Form der Inkontinenz liegt eine Insuffizienz des Schließmuskelapparates zugrunde. Je schwerer die Belastungsinkontinenz desto niedriger die notwendige Druckerhöhung im Bauchraum, die zum unwillkürlichen Urinverlust führt. So kann der Urinverlust bereits im Stehen, beim Gehen oder in der schwersten Ausprägung auch im Liegen auftreten.
Der gestörten Schließmuskelfunktion, die zur Belastungsinkontinenz führt, liegt oft eine Beckenbodenschwäche und nervale Fehlsteuerungen zugrunde. Eine Beckenbodenschwäche kann im Laufe der Zeit entweder altersbedingt, bei Bindegewebsschwäche, nach Schwangerschaften und Entbindungen oder auch nach verschiedenen Operationen z.B. an der Gebärmutter auftreten.
Wenn konservative Behandlungsoptionen nicht mehr ausreichen um die Belastungsinkontinenz zu beheben, stehen operative Verfahren zur Verfügung. Seit Mitte der 90-iger Jahre, werden kleine Bändchen, die spannungsfrei unter der Harnröhre gelegt werden, immer häufiger eingesetzt. Die spannungsfreien Bänder (TVT) werden mit einem minimalinvasiven Operationsverfahren eingesetzt.

Chirurgie der weiblichen Brust
Die weibliche Brust zählt zu den sekundären Geschlechtsmerkmalen. Die Brust besteht aus Fett- und Bindegewebe sowie der Brustdrüse. Krankheiten der weiblichen Brust, vor allem der Brustdrüse, sind neben Entzündungen der Brustdrüsen (Mastitis) Geschwüre der weiblichen Brust. Hierbei kann es sich um gutartige oder bösartige Tumore (Mammakarzinom) handeln. Sollte Brustkrebs erkannt und diagnostiziert worden sein, wird eine Operation notwendig. Wir führen folgende Operationen der weiblichen Brust durch:

  • Operation gutartiger oder bösartiger Tumoren
  • Entfernung von Lymphknoten aus der Achselhöhle (auch Wächterlymphknoten-Entfernung)
  • Entfernung der ganzen Brust (Ablatio mammae)